News für Naturkosthändler: Der KBKB-Blog


Aktuelle Nachrichten von Klaus Braun, Simon Döring, Karin Lösch

Immer auf dem Laufenden: Neben immer wieder aktuellen Beiträgen zu relevanten Fragestellungen aus dem Naturkostfachhandel informieren wir hier auch über Seminartermine, Beratungsangebote, und die wichtigsten Nachrichten aus der Branche für unsere Kunden.

 

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Aktuelle Beiträge:


Naturkostbranche im Wandel: Drei Ansatzpunkte für Bioläden

Immer mehr Bioläden geraten in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs unter Druck: Die Kunden wandern teilweise in den traditionellen Lebensmitteleinzelhandel ab, was den Fachhandel Erlöse kostet. In dieser Situation ist unternehmerisches Handeln gefordert. Aber welche Maßnahmen sollte ein Ladner konkret ergreifen, die sich zumindest mittelfristig auch wirtschaftlich auswirken?


Lange Zeit ging es dem Fachhandel eigentlich richtig gut. Die Branche boomte, die Wachstumszahlen waren teilweise zweistellig und das Geschäftsmodell eines "Bioladens" war auch für Quereinsteiger beinahe ein Selbstläufer - zumindest wenn man ein paar grundlegende Weichen unternehmerisch richtig gesetzt hatte. Fehlende Professionalität wurden von den Kunden aufgrund der übergeordneten Wünsche nach der Produktqualität in Kauf genommen. "Bio ist halt anders", und das wurde von Konsumenten teilweise sogar als besondere Qualität wahrgenommen. Auch kleinere betriebswirtschaftliche Defizite konnten durch den zunehmenden Trend zur bewussten und gesunden Ernährung (und die dadurch generierten Mehrumsätze) kompensiert werden. So konnten wir in unseren Auswertungen für die meisten Betriebe überwiegend tolle Zuwachsraten und regelmäßige Verbesserungen in der Ertragslage beobachten. Doch der Wind hat sich gedreht: Die Leichtigkeit der früheren Jahre ist an vielen Standorten verflogen, und auch wenn sich die meisten Bioladner schrittweise immer mehr professionalisiert haben und persönlich (wie unternehmerisch) an den Herausforderungen gewachsen sind, sorgt der zunehmende Wettbewerbsdruck in vielen Betrieben jetzt schon zu massiven wirtschaftlichen Problemen. Es braucht für viele Fragen neue Antworten! Und der Fachhandel wird diese Antworten finden müssen, wenn er seine Existenzberechtigung am Markt nicht verlieren möchte. Es wäre nicht der erste "stationäre Fachhandel" der im Zuge der Digitalisierung und Marktentwicklung von der Bildfläche verschwindet. Chancen und ungenutzte Potentiale gibt es sicherlich genug - aber sie müssen auch aktiv genutzt werden! Nachdem ich im letzten Beitrag die Möglichkeiten einer neuen  strategischen Ausrichtung von Bioläden beschreiben haben habe, möchte ich mich jetzt ganz pragmatisch an die betriebswirtschaftliche Herausforderung wagen. Aktuell sehe ich vor allem drei Ansatzpunkte, in denen ein Umdenken im täglichen Handeln hilfreich sein kann:

Ansatz 1: Bewusstsein für Kosten stärken

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Kostenfreie Kurzberatung auf den Herbstmessen

Professionelle Beratung ist teuer und zeitaufwendig? Das muss nicht sein! Auf der BioSüd und BioNord im Oktober bieten wir wieder kostenfreie Beratungstermine - lassen sie beispielsweise ihre aktuellen wirtschaftlichen Kennzahlen oder ihren Online-Auftritt von unseren Experten analysieren. Damit wir in den 45-minütigen Einzelgesprächen möglichst konstruktiv auf ihre Problemstellung eingehen können, ist eine Voranmeldung zu empfehlen...


In Kooperation mit den BioMessen bieten wir auch auf Herbstmessen 2017 interessierten Fachhändlern wieder die Möglichkeit, ihren Messebesuch mit einer kostenlosen Kurzberatung zu verbinden. Ob Wirtschaftlichkeit, Markt- und Strategieentwicklung oder (Online-)Marketing: In persönlichen Gesprächen informieren wir über aktuelle Trends, Herausforderungen und mögliche Strategien, der Fokus liegt aber natürlich auf ihren individuellen betrieblichen Fragen.

Ihre Fragen - unsere Antworten: Praxisnahe Impulse auf der Messe

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Naturkostbranche im Wandel: Drei Strategien für Bioläden

Derzeit sehen sich viele Inhaber von Bioläden mit einer schwierigen Situation konfrontiert: Nach Jahren des Wachstums muss sich der Fachhandel mit stagnierenden oder gar sinkende Umsatzzahlen auseinandersetzen. Anstatt sich dieser Entwicklung passiv zu ergeben sollten Unternehmer die Initiative ergreifen. Aber mit welchen Strategien bleiben die Betriebe fit für die Zukunft?


Die aktuellen Zahlen aus dem Umsatzbarometer zeigen für das erste Halbjahr 2017 einen Rückgang der Tagesumsätze von 1,0 Prozent - das erste Mal seit Beginn unserer Datenerhebung vor 14 Jahren muss sich der Naturkostfachhandel mit einer Situation auseinander setzen, wie sie in anderen Branchen schon immer wieder vorkommt: "Stillstand", "Wettbewerbsdruck" oder "Marktbereinigung" sind Begriffe, mit denen sich Bio-Händler in ihrem Alltag bisher nur selten beschäftigen mussten. Jetzt scheint es soweit zu sein! Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es sich hier nach unserer Einschätzung nicht um eine kurzlebige "Absatzkrise" handelt, sondern tatsächlich eine substanzielle Veränderung im Marktumfeld: Bioprodukte bleiben im Verhältnis zum gesamten Lebensmittelmarkt zwar immer noch eine Nische, die traditionellen Themen und Inhalte der Öko-Branche sind inzwischen aber in großen Teilen der Gesellschaft von hoher Relevanz. Das weckt Begehrlichkeiten, und vor allem der traditionelle LEH hat seine Bio-Sortimente erheblich erweitert und nutzt diese Argumente auch mit großen Werbebudgets in der Außendarstellung. Das kostet den Fachhandel Umsatz in nicht unerheblichem Umfang - zusätzlich wird auch der brancheninterne Konkurrenzdruck durch den Wachstumsdrang der großen Bio-Filialisten deutlich verschärft.

Unternehmer unter Handlungszwang

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Seminareindrücke: Social-Media im Bioladen

Was passiert, wenn sich 7 Bioladner aus ganz Deutschland im Werratal treffen um die Möglichkeiten und Chancen im Facebook-Marketing kennenzulernen?

Richtig: Es gibt reichlich Input, heiße Diskussionen, eine Menge neuer Impulse und natürlich, richtig viel Spaß! So zumindest lief es bei unserem (gemeinsam mit dem Fachhandelsinstitut) abgehaltenen Seminar Anfang Juli...


Jede Veranstaltung hat ihren eigenen Charakter. Das gilt für Partys und Familienfeste genauso wie im beruflichen Umfeld. Und insbesondere Schulungen rund um das doch sehr umfangreiche und (immer noch) kontroverse Thema "Facebook und Social Media" haben nach meiner Erfahrung eine ganz besondere Dynamik: Im Gegensatz zu Inhouse-Workshops, wo die Themengebiete und der relevante Inhalt auf die individuellen Vorkenntnisse und Wünsche des jeweiligen Kunden abgestimmt werden können, bleibt der tatsächliche Verlauf einer solchen Veranstaltung mit vielen Teilnehmern immer bis zur letzten Minute eine kleine Wundertüte. Der erste spannende Moment für mich als Referent ist schon die Vorstellungsrunde: Jeder Anwesende sagt ein paar Sätze über sich und formuliert dann seine persönlichen Erwartungen an die kommenden Stunden. Unabhängig von der Seminar-Ausschreibung oder der Kommunikation im Vorfeld wird in der Regel jetzt erst deutlich, wie gut sich die Teilnehmer bereits mit Facebook auskennen und wie sie sich die professionelle Arbeit damit konkret vorstellen. Die Spannbreite der aufkommenden Fragen kann dabei weit auseinander gehen, ähnelt sich von Seminar zu Seminar an vielen Punkten aber doch...

Facebook als "neue Welt" oder "Allzweckwaffe"?

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4 Wochen produktives Chaos: Umzug erfolgreich abgeschlossen!

Wer schon mal einen Privat- oder Büroumzug miterlebt hat, der weiß, dass es sich hierbei um eine hochkomplexe Angelegenheit handelt, welche im Optimalfall eine frühzeitige und professionelle Planung erforderlich macht. Wir konnten unsere relativ spontanen Umzugspläne aufgrund der Verkettung glücklicher Umstände innerhalb von vier Wochen (von der Idee zum Einzug) meistern können. Hier gibt es ein paar Eindrücke...

 

"WAS" kommt "WANN" und "WO" hin?

Die Räume streichen, die Elektrik installieren und die Möbelpacker betellen - alles will richtig getimt und organisiert werden. Doch bei einem Büroumzug bereiten oft nicht nur die logistischen Herausforderungen des Transports Magenschmerzen. In drei Jahrzehnten und den damit verbundenen Hunderten von Beratungsmandaten und Erfagruppentreffen im Frühjahr und Herbst haben sich viele Unterlagen angesammelt. Es gibt auch Unterlagen zu unserer regelmäßigen Teilnahmen als Referenten auf der BioFach oder die Mitarbeit bei diversen Projekten wie das Marktdatenprojekt. Es existieren bei uns für jeden Vorgang diverse Unterlagen in sogenannten Handmappen für die Vorbereitung und Durchführung der vielen Seminare zu den Themen Wirtschaftlichkeit, Kalkulation, Sortimentsoptimierung oder auch nicht zu vergessen seit fünf Jahren zum aktuellen Thema Facebook Marketing. Außerdem haben wir eine sehr aufwendige und seit Jahrzehnten gepflegte Stichwortsammlung was doch einige Regalmeter Fläche in verschiedenen Büroräumen einnimmt. Die Frage ist also: Was muss eigentlich wirklich mit?

 

Die guten ins Töpfchen...

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